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Eine konstante Leistung zum richtigen Zeitpunkt abrufbar und nebenbei noch glückliche Umstände dazu, waren die Zutaten zu einem Rezept, das besser hätte fast nicht sein können. Beim 4. Lauf zum Deutschen Supermoto Pokal der Klasse bis 450ccm im hessischen Schaafheim, konnte sich Steffen Schmid in der Gesamtwertung bedeutend verbessern. Zweimal Platz 2 in den Wertungsläufen brachten 44 Punkte für die Meisterschaft. In den beiden freien Trainings am Samstagvormittag haderte Steffen etwas mit sich selbst und war nicht ganz zufrieden mit den gefahrenen Zeiten. Gerechterweise sei allerdings hier angemerkt, dass der Asphalt alles andere als griffig war. Niedrige Temperaturen und Nebel in der Nacht und am Vormittag trugen wesentlich zu diesem Umstand bei.
Als sich dann um die Mittagszeit endlich auch die Sonne hinter den Wolken hervorbequemte, schlug sich das sofort in konstante und gute Zeiten um. Beim Zeittraining um die Startplatzierung reihte sich Steffen auf Platz 3 und nur dreieinhalb Zehntel hinter dem meisterschaftsführenden Kevin Würtele ein. Alexander Köckritz, zu diesem Zeitpunkt dritter in der Meisterschaft, stand direkt neben Steffen in der ersten Reihe auf Platz 4. Der erste Wertungslauf wurde noch am Samstagnachmittag gestartet. Bis dahin hatte sich der Asphalt ausreichend aufgeheizt, so dass ein actiongeladenes Rennen zu erwarten. Mit einem Super-Start ging Steffen als Zweiter, Ende Start/Ziel in den Offroad-Teil. Der für Steffen eingangs geschilderte glückliche Umstand widerfuhr seinem Gegner Alexander Köckritz, der während des Startvorganges seinen Motor absterben ließ und erst als Letzter vom Fleck kam.
Würtele zog fortan an seine Bahn und lag uneinholbar vorne. Steffen behauptete seinen zweiten Platz souverän vor Alexander Büttner. Köckritz wurde Neunter. Der Start zu Lauf 2 am Sonntagvormittag war dann nicht so optimal, dennoch hielt sich der Schaden in Grenzen, als Würtele ausgangs Start-Ziel im Übergang ins Offroad stürzte. Steffen übernahm Platz 2 hinter Büttner. Beide konnten sich mit zunehmender Renndauer auf das restliche Feld ein beruhigenden Vorspung herausfahren. Interessant wurde es dann noch, als die zu Überrundenden das Zünglein an der Waage zu sein schienen. Andererseits bietet die Strecke kaum bis gar keine Überholmöglichkeiten. Steffen konnte letztlich nur noch auf einen Fehler seines Vordermannes hoffen, der ihm allerdings diesen Gefallen nicht tat. Köckritz fuhr hinter Steffen als Dritter über die Ziellinie, Würtele schaffte es noch bis auf Platz 4 nach vorne. In der Meisterschaft konnte Steffen 1 Punkt auf den Führenden gut machen und liegt nun 7 Punkte hinter Kevin Würtele. Die bemerkenswerteste Aktualisierung in der Tabelle erfolgte zwischen Platz 2 und 3. Das Punktepolster auf den Dritten Alexander Köckritz, das Steffen aus Schaafheim mit nach Hause nahm, beträgt nun stattlich 17 Punkte.
Deshalb wünschen wir unserem Steffen viel Glück für die letzten beiden Rennen am 11./12.09 in Freiburg und 25./26.09. in Großenhain. Bleib dran, gib Gas - bei dieser Konstellation ist noch nichts verloren. |