| Daniel Willemsen holt seinen 8. WM-Titel |
| Geschrieben von: Juergen Helmholz |
| Sonntag, 12. September 2010 um 22:04 Uhr |
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Doch nun zum sportlichen Teil dieser Veranstaltung. Beim ersten Lauf zur Seitenwagen-WM geschah gleich das Unfassbare - der Titelverteidiger Joris Hendrickx kam nicht vom Gatter und musste von ganz hinten das Feld aufrollen. Willemsen hingegen gelang ein Super-Start und ging gleich mal in Führung. Nach einigen Runden konnte die deutsche Paarung Happich/Betschart immer weiter auf Willemsen aufschließen und schließlich, zur Freude der vielen tausend Zuschauer in Führung gehen. Bei Willemsen hatte es den Anschein, dass er ohne Risiko das Ergebnis verwalten wollte, was auch Marko Happich später im Gespräch ähnlich sah. Somit musste Willemsen im zweiten Lauf nur unter den ersten Dreizehn ankommen, um den achten WM-Titel unter Dach und Fach zu bringen. Ein starkes Rennen, wie überhaupt die gesamte Vorstellung an diesem Wochenende zeigten die Aufsteiger der Saison Etienne Bax/Ben van den Boogart. Sie siegten im zweiten Lauf und holten sich damit den Tagessieg. Von dieser Paarung wird sicherlich in den nächsten Jahren noch zu hören sein. Bei den Goldspeed EMX-Quad European Championship stand ja der Titelträger mit Romain Couprie schon vor Rudersberg fest. Beim letzten Lauf ging es nur noch um den Titel des Vizemeisters. Um dessen Vergabe stand u.a. auch der Titelverteidiger Paul Holmes an. Zwei zweite Plätze reichten dem Briten letztendlich, um in der Rechnung nach der Majorität, den Gesamt-Zweiten zu sichern.
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Es war wieder einmal eine Mega-(sorry) geile Veranstaltung, die der MSC Wieslauftal mit dem 51. Rennen auf die Beine gestellt hat. Obwohl am heutigen Sonntag der Niederländer Daniel Willemsen mit Beifahrer Dagwin Sabbe den 8. WM-Titel geholt, sie zunächst einmal ganz besonders das Engagement der vielen Helfer hervorgehoben, ohne deren Arbeit so etwas Großes überhaupt nicht möglich wäre. Es muss einfach einmal erwähnt werden - ihr seid alle großartig, macht weiter so
Das Fehlen eines Rennes für die Soloklasse war deutlich zu spüren. In vielen Gesprächen war zu hören, dass dies eine Ausnahme bleiben müsse. Die Vereinsführung ist bereits dabei für nächstes Jahr ein neues Konzept zu erarbeiten, bei dem auch der Soloklasse genügend Freiraum gewährt werden kann.